Kanu-AG Gesamtschule Wulfen e.V.


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Märztour 2018


Die erste Tour im KANU-Jahr 2018 fand am So, den 18.02.2018 bei wunderbarem trockenen Wetter statt. Zugegebenermaßen war es morgens noch recht knackige 3°C, aber „es gibt ja kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. (Auf passende Bekleidung und genug Wechselwäsche wird ja via Packliste zu jeder Monatstour im jeweilig neuen Kanubrief hingewiesen und unsere umsichtigen Tourguides wählen jahreszeitgemäß entsprechend einen gut und trotzdem spannend zu befahrenden Fluss aus). Diesmal bepaddelten wir den Heubach von Hausdülmen bis in den Stausee, der meist nur an Wintertagen genügend Wasser für unsere Kanadier hat. Morgens um 7.30 Uhr trafen wir uns am Bootshaus der Schule, um unsere Sachen zu packen. Finn, unser neuer Schnupperpaddler packte seine Wäsche natürlich auch in eine wasserdichte Tonne. Als die Boote aufgeladen, alles für ein leckeres Mittagspicknick (Gaskocher für Kakao, Tee, Kaffee und drei leckere Kuchen nicht zu vergessen) und unser Equipment verstaut waren, fuhren wir los zu der Einstiegsstelle in Hausdülmen. Während wir die Boote vorbereiteten, wurden Bulli mit Bootsanhänger zur Ausstiegstelle gebracht. Dann ließen wir schon im schönsten Sonnschein die Boote ins Wasser und paddelten flussabwärts. Da es noch Februar war, war das Wetter kalt aber wir waren erstaunt, wie viel Kraft die Sonne schon hatte. Unterwegs stellten wir fest, dass das Sturmtief Friederike auch am und im Heubach ihre Spuren hinterlassen hatte. So durften wir mehrfach über, unter und durch Bäume fahren. Doch konnten wir nicht alle Hindernisse auf dem Wasser sicher passieren und mussten manchmal umtragen. Das bedeutet, alle Boote raus aus dem Wasser, am Ufer am Hindernis vorbeiziehen und erneut einsetzen. Die körperliche Aktivität wärmt und macht, wenns nicht zu oft nötig ist, Spaß. Bevor wir die Boote wieder ins Wasser ließen, entdeckten wir eine schöne Wiese, die sich für eine Mittagspause eignete. Während wir Kaffee, Tee, Brühe und Kakao kochten und das Picknick vorbereiteten, beobachteten wir einen Mann. Als wir in fröhlicher Runde zusammensaßen, kam dieser auf uns zu. Wir stellten uns vor und er plädierte an uns, diese Wiese sauber zu hinterlassen. Das konnten wir mit unserem KANU-Motto „Wir verlassen jeden Platz sauberer als wir ihn vorgefunden haben“ und der mitgebrachten Mülltüte am Campingtisch selbstverständlich zusichern. Im netten Gespräch stellte sich heraus, dass der Grundstückbesitzer oder -pächter ehemaliger Lehrer einer Gesamtschule in Marl war und nun leidenschaftlicher Imker mit mehreren Bienenstöcken auf dem naturnahen Gelände, das zur Streuobstwiese werden soll, ist. Er lud uns ein, seine Wiese im Sommer erneut zu besuchen und uns sein Hobby vorzustellen. Das ist doch typisch Kanu: So oft haben wir das Glück, nette und interessante Menschen auf unseren Touren kennenzulernen! Gut gestärkt ging es dann wieder auf den Fluss. Es folgten noch einige Bäume, die wir gemeinschaftlich umwinden mussten, doch dann wurde das Gewässer wieder ruhiger und wir kamen am Nachmittag am Halterner Stausee an. Nachdem Putzen und Aufladen der Boote, fuhren wir warm und trocken in unseren Bullis zurück zum Bootshaus, wo wir alles wieder verstauten. Anschließend verabschiedeten wir uns, fuhren nach Hause und genossen tiefenentspannt den restlichen Sonntag. Yo, es war mal wieder chillig, ereignisreich und gemütlich Florian, der schon im dritten Jahr mitfährt, schrieb später in unserer Kanugruppe: „ Es war die coolste Tour meines Lebens“ und Finn bedankte sich, Feuer & Flamme für die nächste Tour, für dieses neue Erlebnis und Justus, unser neuestes Mitglied aus der 5, ist sich nach drei Wintertouren sicher, dabei zu bleiben. Wir alle freuen uns schon sehr, die Pfingstferien gemeinsam auf der schönen Moldau zu verbringen. Jugendvertretung Kanu AG (Maren, Jutta, Emil mit Charlotte & Fabian & Christiane)

Was zeichnet uns aus


Gemeinschaft

Viele Hände, schnelles Ende.

Abenteuer

Lerne verschiedene Kulturen kennen.

Integrativ

Jeder ist anders und das ist gut so!

Anders

Mehr als nur Wassersport!

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Wir sind seit 1983 auf Flüssen in Europa unterwegs, verbinden das Abenteuer mit dem Kennenlernen der Kultur des jeweiligen Landes, sei es Prag, Cesky Crumlov/Tschechien als Weltkulturerbe in Südböhmen an der Moldau, Auschwitz und Krakau in Polen auf dem Weg zum Dunajec, Grenzfluss zwischen Polen und Slowakei, die Lagunenstadt Venedig, Olympia auf dem Peloponnes, wenn wir im Frühjahr auf kleinen Bächen in der Nähe von historischen Orten Wildwasserabenteuer suchen oder in Norwegen die Landschaft, ein Museumsdorf, alte bedeutsame Holzkirchen in Augenschein nehmen und uns freuen, wenn wir das Wasser des Flusses, auf dem wir gerade fahren, auch trinken können. Im Jahr 1986 wurden wir aufgrund einer Vereinbarung zwischen dem Deutschen Kanu Verband und dem Schulministerium zum Verein . Das änderte an unserem pädagogischen Programm nichts. Mit der Einführug des Gemeinsamen Unterrichts (sog. I-Klassen) erfuhr die Kanugruppe eine zusätzliche Bereicherung. Wir nahmen seit 1995 auch Rollstuhlfahrer und Menschen aus den Wohnheimen der Lebenshilfe in Dorsten und Lembeck mit. Die inzwischen verstorbene Ursulinenschwester Angela Johanna hat diese für uns bereichernde Zusammenarbeit nachhaltig unterstützt. Für die Freundinnen und Freunde aus dem Wohnheim war es nicht immer einfach, sich in der Wildnis und im bewegten Wasser zurecht zu finden. Studienfahrtenin Polen, Ungarn und Tschechien waren eine Erweiterung des üblichen Programms.

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